Nov 7

Ein Törn zu den Jungferninseln

Veröffentlicht von Robert

Wer weiße Strände und lauwarme Nächte mag, der sollte sich einmal auf den britischen Jungferninseln blicken lassen. Vor allem für Segleranfänger gibt es dort angenehm ruhige Plätze, aber auch für Abenteurer finden sich sehr gute Buchten zum Tauchen.

Die britischen Jungferninseln sind bekannt für ein abgeschottetes Segler-Erlebnis. Nur zwei mal in der Woche kommt eine Fähre nach Tortola, wodurch sich das Segeln ohne viele Touristen genießen lässt und man die vielen Inseln in Ruhe besuchen kann. Neben Tortola gibt es noch Jost van Dyke, Virgin Gorda und Anegada, die zu den wichtigsten Inseln in der Gruppe der Jungferninseln zählen. Ein Segeltörn zu diesen Inseln lohnt sich auf alle Fälle, denn nicht nur die Umgebung ist atemberaubend, sondern es gibt auch vieles zu entdecken. Die Natur mit ihren tiefblauen Meeren und türkisfarbenen Buchten übt ohnehin eine Faszination auf jeden Segler aus, doch auch die unberührte Natur an den Küsten und Stränden sollte nicht vergessen werden. Zu sehen ist u.a., wie auf der Insel Anegada nur rund 210 Menschen leben, die sich die Insel aber gut mit Flamingos und Meeresschildkröten teilen.

Ein Paradies für Sporttaucher und Musikinteressierte

Aktivitäten gibt es bei den 25 Jungferninseln massig. Gerade für den Wassersport finden sich gute Plätze zum Tauchen und Schnorcheln, aber auch eine kleine Entdeckungstour mit dem Kanu ist möglich. Hierfür empfiehlt sich “The Bight” auf der Insel Normal Island, die etwas südlich von Tortola liegt. Mit ihren Unterwasserhöhlen gibt es hier einiges zu entdecken. Wer mehr auf Musik und Kultur steht, der sollte sich die Jungferninseln vor allem im Juli ansehen, denn dann ist das berühmte Virgin Islands Music Festival zu Gast. Dieses kann man sich dann auf dem Land anhören oder einfach die Musik von seinem Segelboot aus genießen. Gespielt wird dort meist überwiegend Reggae-Musik. Trotz all der spannenden Aktivitäten, sollte das Segeln nicht vergessen werden. Viele Inseln sind nur wenige Seemeilen von einander entfernt. Deswegen kann ein kleiner Besuch bei den verschiedensten Inseln schnell abgestattet werden.

Auch für Anfänger geeignet

Ein Törn als Anfänger aber auch als erfahrener Segler lohnt sich sehr. Die britischen Jungferninseln sind gerade für Segelanfänger geeignet, da die Passatwinde höchstens 20 Knoten erreichen. Trotzdem muss gesagt werden, dass es sein kann, dass es stürmischer wird, obwohl die Jungferninseln bekannt sind für ihren ruhigen Wellengang,. Sicherheitshalber wird deswegen oft vor Übelkeit und Seekrankheit gewarnt. Ist der nächste Urlaub noch nicht geplant, dann empfiehlt es sich die britschen Jungferninseln zu besuchen. Dort gibt es interessante Ecken zu entdecken, paradiesische Küsten zu betrachten und ein wundervolles Erlebnis mit nach Hause zu bringen.

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